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Pressemitteilung Sandweg

Pressemitteilung

Zweifelhafter Umgang mit Steuermitteln im Nationalpark Harz,
Beteiligungsverfahren zum Wegeplan nur Staffage ?


Anfang August diesen Jahres hat die Nationalparkverwaltung das Verfahren zur Aktualisierung des Wegeplans mit der „1. Vorabstimmung“ begonnen. Die Beteiligten, wie z.B. der Niedersächsische Skiverband haben laut des Anschreibens Zeit bis zum 15. November 2008, eine Stellungnahme abzugeben. Danach sollen regionale Gespräche folgen. Diese Frist wird seitens des Skiverbandes als sehr konstruktiv angesehen, da sie ausreichend Zeit bietet Informationen zu sammeln und die örtlichen Vereine zu beteiligen.

Engagierte Skisportler fanden allerdings heraus, dass Wege- und Loipen-Rückbaumaßnahmen am Sandweg östlich der B4 bereits durchgeführt wurden. Der Sandweg, im Winter maschinell gespurt, verbindet die B4 und den hier von Süden aus Oderbrück kommenden Skiwanderweg mit dem Goethe und Kaiserweg sowie die Hopfensack-Loipe. Im bisherigen Wegeplan ist er richtigerweise als Loipentrasse ausgewiesen. Der Weg war eine typische wassergebundene Forststraße mit Mineralgemischdecke und bis zu letzt in sehr guten Zustand. In den Vorabstimmungs-Unterlagen taucht erstmalig die Planung auf, den Sandweg zu einem Wanderpfad ohne Berücksichtigung des Wintersports zurückzubauen. Der Skiverband arbeitet zur Zeit an einer Stellungnahme, in der unter anderem diese Maßnahmen in der vorgeschlagenen Form abgelehnt wird.

Zwischenzeitlich wurden allerdings Tatsachen geschaffen. Offensichtlich mit schwerem Gerät hat man die Hälfte des Wegequerschnittes zerstört sowie mit Felsen, Stuken und Pflanzensoden „naturnah gestaltet“ (s. Fotos). Ein maschinelles Spuren ist so unmöglich, eine Nutzung als Skiwanderweg in Mischnutzung mit Wanderern aufgrund der geringen verbliebenen Breite praktisch aussichtslos.

Der Niedersächsische Skiverband fragt: Warum musste diese Maßnahme noch in 2008 und somit weit vor Abschluss des Abstimmungsverfahrens „durchgeprügelt“ werden ? Welchen Wert hat das laufende Beteiligungsverfahren, wenn die Ergebnisse offenbar schon vorher fest stehen ? Ist es zu verantworten vor dem verbindlichen Erlass des Wegeplans bereits einen erheblichen Aufwand, letztendlich mit Steuermitteln zur Zerstörung von Wegen zu betreiben ?

Der Niedersächsische Skiverband befürchtet nun, dass eine angemessene Berücksichtigung der Belange von Wintersport und Fremdenverkehr im normalen Beteiligungsverfahren allein nicht gewährleistet ist. Die Problematik öffentlich zu machen, ist aktuell die einzige Handlungsalternative die bleibt. Der Skiverband bittet die Öffentlichkeit und besonders die Politik ihn in dieser kritischen Phase zu unterstützen.


Lars Michel, Goslar d. 07.09.2008




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