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Daniel Böhm qualifiziert sich für Biathlon-WM
BiathlonGZ vom 18. Januar 2011 Bericht von Björn Gabel
Neue Rolle für den Wandler
Daniel Böhm vom SC Buntenbock qualifiziert sich in Ruhpolding überraschend für die Biathlon-WM
RUHPOLDING. Vom sportlichen Halbdunkel ins Rampenlicht: Für Daniel Böhm vom SC Buntenbock hätte die Wandlung beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding nicht größer sein können. Als Ersatzmann erfüllte er durch zwei Plätze unter den besten 15 die Norm für die Weltmeisterschaften.
Böhm und die Titelkämpfe im März im russischen Khanty-Mansiysk, dieses Thema war noch vor wenigen Tagen ganz weit weg, eher etwas für Fantasten. Denn der 24-Jährige aus dem Harz schien sich wie in den vergangenen Wintern in der Rolle des Wandlers zwischen den Biathlonwelten, sprich zweitklassiger IBU-Cup und Weltcup, einrichten zu müssen.
In Ruhpolding kam er auch nur zum Einsatz, weil die gesetzten Andreas Birnbacher und Simon Schempp erkrankt ausfielen. „Es wäre total vermessen gewesen, mir im Vorfeld Gedanken um die WM zu machen. Ich wollte einfach nur gute Wettkämpfe abliefern", sagt Böhm.
Das ging zunächst daneben, Rang 54 im Einzelrennen, läuferisch weit weg von den Spitzenzeiten. Böhm drohte die Gunst der Stunde zu verspielen, wieder einmal. Vor dem Sprintrennen nahm ihn Disziplintrainer Mark Kirchner nach dem Anschießen zur Seite. „Mach im Wettkampf einfach das, was du eben gemacht hast", gab er Böhm mit auf den Weg. Der Polizeimeister setzte die Vorgabe seines Vorgesetzten um.
Es war auch ein Sieg über die Vergangenheit, denn vor einem Jahr in Ruhpolding hatte Böhm die dunkelste Stunde seiner Karriere erlebt. Er verbockte seinen Part in der deutschen Staffel und wurde dafür von einigen Zuschauern wüst beschimpft. „Das war damals alles andere als erfreulich", erinnert er sich, „aber ich habe mir diesmal keine großen Gedanken gemacht. Dass einem eine Strecke nicht liegt, darf sich nicht im Kopf festsetzen."
So wurde Ruhpolding zum Ort unverhoffter Glücksmomente. Dass der mehrfache Europameister sein unbestrittenes Talent erstmals richtig ausspielte, hat dabei einen ganz banalen Grund. Er ist endlich mal über mehrere Monate lang gesund. In den vergangenen Jahren warfen ihn Krankheiten immer wieder zurück, seit einer Mandeloperation im vergangenen Sommer aber ist er beschwerdefrei. „Ich spüre, dass ich die Belastung jetzt einfach besser wegstecke", sagt Böhm. Die wird nun zunehmen. Beim kommenden Weltcup in Antholz wird Böhm wieder zum deutschen Team gehören. „Wunderdinge sollte man vor mit jetzt nicht erwarten, ich wäre froh, wenn ich bestätigen kann, dass ich einigermaßen dabei bin", sagt er. Der Platz im Rampenlicht, das lehrt ihn die Erfahrung, kann schnell an andere vergeben werden.


Endlich einmal von Krankheiten verschont und schon in der Weltspitze dabei: Daniel Böhm lieferte in Ruhpolding zwei erstklassige Rennen ab. Foto: Weitz / GZ
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